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Stiftung Wings of Hope
Aktuelles
01.03.2021
Liebe*r Freunde und Ehrenamtliche,
liebe Interessierte an der TRAUMAarbeit,
nun beginnt der dritte Monat dieses neuen Jahres und viele wünschen sich Bewegung, Licht, Sonne und vor allem wieder Kontakte. Und wie sieht es bei uns aus? In Ruhpolding liegt nun kein Schnee mehr und auf dem Labenbachhof, der Freizeit- und Tagungsstätte und Wings of Hope mit seiner dortigen Außenstelle wünschen sich, dass der Betrieb, die Vermietungen und die Fortbildungen bald wieder starten können. Wie es unserem Partner in Bethlehem ergangen ist und wie interreligiöser Dialog funktionieren kann, zeigen ein Interview und der Einblick in ein vierteiliges interreligiöses Training zwischen München und der Kurdischen Autonomieregion des Irak.
Interview mit Ursula Mukarker, Bethlehem
Wir haben unsere Kollegin Ursula Mukarker, Psychologin und Traumatherapeutin und Leiterin von Wings of hope for trauma in Bethlehem zur aktuellen Situation befragt.

Liebe Ursula, im vergangenen Jahr hat sich unser Horizont oft sehr eingeengt - auf die eigenen 4 Wände und das nähere Umfeld. Welche Auswirkungen hatte und hat die Covid 19 Pandemie auf das Leben in Palästina?

Die Pandemie trifft ein Land, dessen Bevölkerung zu großen Teilen unter starkem wirtschaftlichem Druck steht. Vor allem in der Region Bethlehem haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie massive ökonomische Folgen für die ganze Gesellschaft.
Die meisten Menschen in Bethlehem leben vom Tourismus. Dieser ist nun seit fast einem Jahr nicht mehr vorhanden, sodass viele Menschen ihre Arbeit verloren, kleinere und mittlere Unternehmen zusammenbrachen. Es gibt kein soziales Sicherungssystem, das die Menschen auffängt. Es bedeutet also wirkliche Armut für viele Menschen.

Für uns ist die Bildung unserer Kinder sehr wichtig, weil mit einer guten Bildung eine Zukunftsperspektive verknüpft ist. Nun war auch hier nur online Unterricht möglich, aber viele Familien haben gar nicht die technische Ausstattung, dass die Kinder daran teilnehmen können. Dies erhöht den Druck auf die Familien enorm.
Ursula Mukarker
Wir stellen außerdem eine Zunahme von Angst- und Zwangsstörungen sowie von Depressionen in der Bevölkerung fest. Die Angst vor mangelnder medizinischer Versorgung im Krankheitsfall machte vielen Menschen große Sorge. Wir haben z.B. nicht genug Beatmungsgeräte. Das wissen wir alle und es erhöht die Angst vor der Ansteckung mit Corona. Auch die häusliche Gewalt hat durch die beengte Situation und den Stress, dem alle durch die wirtschaftliche Situation ausgesetzt sind, zugenommen.
Wie seid ihr in der Arbeit im Traumahilfezentrum mit der Situation umgegangen?

Am Anfang der Pandemie wurde unsere Arbeit ausgebremst. Es herrschte vor allem in Bethlehem Ausgangssperre, keiner konnte sein Haus verlassen. Wir haben sofort versucht, online die Menschen weiter zu unterstützen. Wir haben Material zur psychischen Gesundheit veröffentlicht und mit einer Hotline telefonisch Beratung und Stabilisierung angeboten. Wings of Hope for trauma ist jetzt Teil eines kommunalen Netzwerkes, in dem die psychische Unterstützung koordiniert wird, sodass Menschen Hilfe finden können, wenn sie sie brauchen, sowohl online, telefonisch und auch in persönlichen Gesprächen. Gerade was die Gewalt in Familien anbelangt, ist dies aber eine große Herausforderung, denn Täter und Opfer leben oft in einem Haus und es gibt keine Schutzmöglichkeit für die Opfer.

In der Öffentlichkeit wurde diesem Thema nicht viel Gewicht eingeräumt, hier standen die wirtschaftlichen Themen und der Schutz vor Ansteckung im Mittelpunkt.

Wir merken bei uns, wie schwer es uns fällt, mit den Beschränkungen umzugehen. Was kannst du bei euch in Palästina beobachten?

Als die Beschränkungen durch die Pandemie kamen, haben wir es nicht als so einschneidend erlebt, weil wir so eine Situation unter der israelischen Besatzung mit Beschränkungen, Checkpoints, Abriegelung von Gebieten oder Ausgangssperren in einem großen Ausmaß schon kannten. Wir sind es gewöhnt, dass man seinen Alltag nicht planen kann. Wir kennen die Situation, dass man etwas plant und dies dann, weil ein Ort abgeriegelt wird, nicht umsetzen kann. Planen haben wir schon lange aus unserem Leben gestrichen. Wir haben eher eine Inschallah-Mentalität entwickelt - das bedeutet „so Gott will“ - es heißt langmütig, geduldig, ausharrend zu sein. Diese Eigenschaften sind uns in der Corona-Pandemie zugutegekommen.

Doch das Allerschwerste war für uns die Einschränkung von Kontakten mit der Familie. Familie ist für viele Menschen die Lebensader. Durch diese Einschränkungen konnte man seine enge Familie nicht besuchen. Dies ist allen sehr schwergefallen und hat zu vielen Depressionen geführt. Auch, dass man Kranke nicht besuchen und sich von Sterbenden nicht verabschieden konnte.

Beim ersten Lockdown schienen wir alles im Griff zu haben, das hat uns Hoffnung gegeben. Inzwischen ist die Kontrolle über den Virus wieder verloren gegangen. Die zweite Welle kam sehr aggressiv. Da wir über keine ausreichende medizinische Versorgung verfügen, sind wir auf die Hilfe und Unterstützung von anderen angewiesen. Wir wissen z.B. überhaupt nicht, ob wir Impfstoff bekommen werden. Dieses Gefühl der Ungewissheit, des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht, ist schwer auszuhalten. Es war schon vorher so, aber die Pandemie hat dies nun noch einmal verstärkt.
Martina Bock
Was hilft euch in eurem Alltag mit diesem Stress umzugehen? Denkst Du, dass dies euch auch in Zeiten der Pandemie hilft?
Ich denke, viele Palästinenser*innen haben durch die belastende Situation der letzten Jahrzehnte schon eine gewisse Resilienz entwickelt, doch wie lange sie anhalten wird, bleibt offen.

Vielen Dank, liebe Ursula, für diesen Einblick. Ich denke, uns in Deutschland ist in den letzten Monaten unsere eigene Verletzlichkeit bewusster geworden. Vielleicht wird uns das in der Pandemie und darüber hinaus achtsamer machen für die häufig verletzlichen Lebensrealitäten in anderen Ländern. Martina Bock
Interreligiöses Training in der Kurdischen Autonomieregion des Irak
An vier Tagen im Februar führten wir ein interreligiöses Training mit Teilnehmer*innen unseres Jugendnetzwerks für Frieden und Dialog in der Kurdischen Autonomieregion des Irak durch. In sieben Einheiten machten wir uns auf die Suche nach den verschiedenen Religionsgemeinschaften Kurdistans und des Irak und erfuhren, welche Gemeinschaften in diesem Land beheimatet sind und woran sie glauben. Wir setzten uns auseinander mit dem Glauben der Jesiden, der Kaka’i/Yarsan, der Zoroastrier, der Sabäer-Mandäer, der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam), der Shabak, der Haqqa und derjenigen, die nicht glauben. Wie entstanden diese Gemeinschaften über die letzten Jahrtausende und woran glauben sie? In welchem Kontext sind sie entstanden und unter welchen Bedingungen üben sie ihren Glauben aus? Welche Rituale stehen in ihrem Glauben im Vordergrund?

Die Einheiten wurden von Dr. Hawre Zangana geleitet. Er ist Theaterwissenschaftler und Pädagoge und organisiert interkulturelle und interreligiöse Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen. Er verschaffte uns den Einblick in diese religiösen Gemeinschaften und ihrer Glaubenssätze. Wissend, dass wir im begrenzten verfügbaren Zeitrahmen der großen Vielfalt und der Komplexität der Inhalte nur sehr bedingt gerecht werden können, war es unserem Trainer wichtig „ein kleines Licht auf diese vielen Religionen zu werfen, bevor wir uns dann vor Ort intensiv damit beschäftigen.“

Zu den Einheiten luden wir verschiedene Vertreter dieser Gemeinschaften ein, die uns von ihrem Glauben und ihrer Praxis berichteten. Dabei wurde deutlich, wie wenig wir voneinander wussten. Unterstützt wurden sie von Teilnehmer*innen des Jugendnetzwerks, die sich zu den unterschiedlichen Glaubensrichtungen bekennen. Sie erzählten, warum ihr Glaube für sie wichtig ist und von ihren Erfahrungen als Angehörige dieser Gemeinschaften. Dabei erzählten die Teilnehmer*innen von positiven wie auch diskriminierenden Erfahrungen in Zusammenhang mit ihrem Glauben.

Eine Teilnehmerin sagte „Ich habe noch nie so einen Austausch erlebt. Jetzt lerne ich zum ersten Mal über die anderen. Ich sehe, dass es wenige Unterschiede zwischen uns gibt, aber viele Gemeinsamkeiten“. Viele unterstrichen dabei die Verantwortung der Einzelnen, um die interessengeleitete Instrumentalisierung von Religion zu thematisieren oder anzuprangern. Eine Teilnehmerin berichtete von der Erfahrung ihrer Gemeinschaft, die allein aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurden und wiederholt Gewalt erlebt haben. Andere erzählten Geschichten, die durch Solidarität und Respekt geprägt waren. Ein Teilnehmer berichtete: „Der Respekt ist bei uns sehr wichtig gegenüber den anderen Religionen und wir kommen oft zusammen mit anderen Gemeinschaften und vereinen uns in Zeiten von Trauer und Freude.“

Im Laufe des Trainings war es auch immer wichtig der Neugier der Teilnehmer*innen Raum zu geben und Fragen zu beantworten. Nach jeder Sitzung haben wir Leseempfehlungen und Links zu Berichten und Dokumentationen zu den einzelnen Religionen mit den Teilnehmer*innen geteilt. Am Ende des Trainings blickten wir auf die Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und gingen der Frage nach, wie ein friedliches Zusammenleben funktionieren könnte und erhielten einen Impuls über ein „Interreligiöses Gebet“, das in München gefeiert wird.

Mit diesem interreligiösen Projekt war es unser Ziel, die Vielfältigkeit des Denkens und Glaubens zu unterstützen und die gemeinsame Grundhaltung der Religionen für ein friedliches Zusammenleben herauszuarbeiten. Dadurch sollte ein Beitrag zum Frieden vor Ort geleistet werden durch Kenntnisse, Begegnung und das Gespräch zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens. Das Training war ursprünglich im vergangenen Sommer für 9 Tage vor Ort geplant, konnte jedoch Corona-bedingt nicht stattfinden. Es wird jedoch nachgeholt, sobald es die Situation erlaubt. So freuen wir uns nach diesem hoffnungsvollen Auftakt darauf, das Lernen mit Dr. Zangana über die Vielfalt der Religionen und den Austausch mit den jungen Teilnehmer*innen auf Augenhöhe fortzuführen.
Der Start ins neue Jahr auf dem Labenbachhof in Ruhpolding
Das neue Jahr 2021 begann leider nicht so, wie wir es uns gewünscht hatten. Normalerweise ist der Labenbachhof über Silvester komplett ausgebucht und es feiern hier verschiedenste Gruppen den Jahreswechsel.

Doch seit November ist der Labenbachhof für Gäste geschlossen. Wir haben die Schließung genutzt und das Haus entsprechend auf „Vordermann“ gebracht. Es wurde viel gemalert, ausgebessert, geputzt, aufgeräumt, umgeräumt und ausgemistet.
Wir haben in die Infrastruktur investiert. Unsere IT wurde auf einen aktuellen Stand gebracht, was Leistung und Sicherheit betrifft. Die Heizungsanlage wurde modernisiert und die Brandmeldeanlage wurde überprüft, um zukünftig Fehlalarme zu reduzieren.

Die ruhige Zeit haben wir zudem genutzt, um uns Gedanken über die Zukunft des Hofes zu machen und was wir verändern und auch verbessern können. Viel Zeit wurde in Networking mit wichtigen Institutionen und Personen der Region investiert. Die Veränderung auf dem Labenbachhof wurden positiv wahrgenommen und man freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. 
Labenbachhof
Wir haben viele interne Projekte gestartet und teilweise abgeschlossen, die unseren Gästen einen noch schöneren Aufenthalt auf dem Labenbachhof ermöglichen sollen. Zudem wurde sehr viel an internen Prozessen gearbeitet, um effizienter zu werden und unsere Mitarbeiter noch mehr zu fördern, fordern und begeistern.

Wir sind also gewappnet, was die Zeit nach Corona betrifft.

Die aktuelle Situation ist leider nicht so schön. Unsere finanziellen Mittel neigen sich dem Ende zu. Wichtige und nötige Investitionen können nicht getätigt werden. Alle unsere Mitarbeiter befinden sich in der Kurzarbeit.

Das Schlimme ist, dass wir nicht planen können und auch unsere Gäste ständig in der Luft hängen, was ihre Veranstaltungen betrifft. Aus Angst haben uns viele Veranstalter abgesagt oder wollen kein Risiko eingehen und buchen daher nicht.

2021 wird eine ebenso große Herausforderung wie 2020 für uns werden. Finanziell sowie mental. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass wir diese Krise überstehen, besser und stärker zurückkommen werden als wir es vor der Krise waren. Ich kann für alle Mitarbeiter sprechen, wenn ich sage, dass wir uns endlich wieder Gäste und dadurch verbundene „Action“ auf dem Labenbachhof wünschen. André Lägler

Fort-, Weiterbildungs- und Supervisionsangebote 2021
Unsere Jahresübersicht finden Sie hier.
„Deeskalation und Selbstschutz in der sozialen Arbeit"
Fortbildung für Mitarbeiter*innen in sozialen Arbeitsfeldern
am 15. April 2021, am Labenbachhof in Ruhpolding |
mehr Infos
am 12. Oktober 2021, Haus eckstein in Nürnberg | mehr Infos
„… und er führte sie aus Finsternis und Dunkel - Trauma und Seelsorge“
3-teilige Fortbildungsreihe für Seelsorger*innen
26. - 28. April 2021, 09. - 12. November 2021, 04. - 07. April 2022
am Labenbachhof in Ruhpolding | mehr Infos

„Du verhältst Dich normal, für das, was Du erlebt hast“
Verletzte Kinderseelen unterstützen - Traumaarbeit mit Kindern - Pädagogik der Selbstbemächtigung
Vertiefungsseminar für angehende/abgeschlossene Traumapädagog*innen und Berater*innen
vom 27. - 30. September 2021 am Labenbachhof in Ruhpolding | mehr Infos

„Einführungswochenende Trauma“
Für Interessierte und Menschen in helfenden Berufen
vom 08. - 10. Oktober 2021 am Labenbachhof in Ruhpolding | mehr Infos

Fachtag „Trauma und Seelsorge“
Für Hauptberufliche und Ehrenamtliche in seelsorgerlichen Tätigkeitsfeldern in Diakonie und Kirche
am 15. Oktober 2021, Haus eckstein in Nürnberg | mehr Infos in Kürze auf der Webseite

Traumazentrierte Supervision
für alle, die in pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern auf Menschen mit traumatischen Erfahrungen treffen bieten wir professionelle Supervision an |
am 28. Juni 2021, Haus eckstein in Nürnberg oder nach Anfrage

… zu finden hier, Rubrik ‚Seminare‘ und ‚Weiterbildungen‘.
Und hier noch der Hinweis auf zwei Angebote
unseres Kooperationspartners Lutz-Ulrich Besser (zptn):
„Wortlose Angst und bildloser verkörperter Schrecken“
Arbeit am „frühen Trauma“ nach traumatischen Bindungserfahrungen
Dieser Workshop ist für Kolleg*innen gedacht, die Menschen mit sehr frühen Traumatisierungen, unter anderem in der Bindungsphase, in der ambulanten Praxis oder stationär behandeln.
vom 13. - 15. April 2021 am Labenbachhof in Ruhpolding I mehr Infos

(Abhängig von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen wird das Seminar alternativ als Zoom-Seminar durchgeführt.)

„Trauma – Körper und Sexualität – Verletzte Seele, verletzter Körper, verletzliche Sexualität und Wege der Heilung“
Spezialseminar mit Dr. med. Melanie Büttner, München, und Lutz-Ulrich Besser
Zeit und Ort: 14. bis 16. Juni 2021; Ort wird noch bekannt gegeben
Die Ausschreibung des zptn folgt in Kürze



Mögen in diesem Jahr viele Begegnungen und das sorgenfreie, unbeschwerte(re) Miteinander wieder möglich sein, damit viele menschliche Stimmen wieder gemeinsam an einem Ort erklingen können. In zwanzig Tagen ist Frühlingsanfang und ein Aufbruch ist schon jetzt zu spüren!

… und wenn Sie weitere Interessierte kennen, die Sie für das Thema Trauma und Weiterbildungen gewinnen können, leiten Sie diese Nachricht bitte gern weiter. Vielen Dank!
Imke Mentzendorff, Maid Alić, Atran Youkhana
aus der WoH Geschäftsstelle in München
Martina Bock, Regina Miehling und Lucija Lukić Holjan aus den WoH Büros in Nürnberg und in Ruhpolding
Trauma heilen, Frieden stiften, Versöhnung leben.
Wir danken herzlich den Spender*innen und Zuschussgeber*innen,
ohne die unsere Arbeit nicht möglich ist. Weiteres erfahren Sie hier.
Absender des Newsletters: Stiftung Wings of Hope Deutschland, Bergmannstraße 46, 80339 München
Tel: 089-50808851 | info@wings-of-hope.de | www.wings-of-hope.de

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